Sensorpaten

Nichts auf unserer Welt geschieht durch Zufall. Alles hat seinen Sinn und seine Vorgeschichte. So ist es auch mit Hochwasser. Genau genommen sind Hochwasser überflüssig, im wahrsten Sinne des Wortes. Alles Wasser, was vom Boden nicht verdunsten oder im Erdboden versickern kann fließt über und füllt die Flüsse. Tritt das Wasser über die Ufer, dann sprechen wir von einer Überflutung. Die Überflutung wird dann zur Gefahr für Menschen, wenn nicht rechtzeitig reagiert wird.

Warum?

Um Hochwasser und Überflutungen zuverlässig vohersagen zu können, müssen wir uns also die Wirkungskette anschauen, die vor dem Ereignis liegt. Wasser fällt als Regen vom Himmel und fließt mal schneller, mal langsamer in Bäche und Flüße ab. In einem Einzugsgebiet eines Flußes muss die gefallene Regenmenge nicht überall gleich sein, ebenso wie deren zeitlicher Verlauf. So kann es passieren, dass im Oberlauf eines Flußes große Mengen Regen fallen, während am Unterlauf die Sonne scheint.

Wenn wir also Hochwasser und Flutwellen zuverlässig vorhersagen wollen, dann brauchen wir vor allem eines: Flächendeckende Erfassung von Messdaten. Das gilt für Wetterdaten genauso wie für die Messung der Flußpegel.

Private Meßstellen

Derzeit gibt es im Einzugsgebiet der Ahr eine behördliche Wetterstation in Bad Neuenahr, sieben Pegelmeßstellen des Landes Rheinland-Pfalz und eine Pegelmeßstelle des Landes Nordrhein-Westfalen. Für einen Fluß, der sich so dynamisch verhält, wie die Ahr, ist das viel zu wenig.

Je mehr Meßstellen es gibt, umso genauer lassen sich Flutkatastrophen, wie am 14.07.2021 vorhersagen. Dabei spielt die Genauigkeit der Meßdaten kein große Rolle, denn ungenaue Daten sind um ein vielfaches Wertvoller als garkeine Daten.

Sowohl für die Messung von Pegeln als auch Wetterdaten eignen sich beispielsweise die Produkte der Firma ACS sehr gut:

ACS Hochwasserfrühwarnsystem

Verarbeitung

Ziel ist es, dass die gefallene Regenmenge auf jedem Quadratkilometer des Ahreinzugsgebietes und jedes Fließgewässer messtechnisch erfasst wird. Die Meßdaten werden dann in ein KI-basiertes Wasserhaushaltsmodell eingespeist, welches zwischen Regenmenge und Flußpegeln eine Korrelation herstellt. So lässt sich nach einer Anlernphase über die gemessene Regenmenge vorhersagen, wie stark ein einzelner Pegel ansteigen wird. Je mehr Meßdaten vorhanden sind, umso zuverlässiger wird das Modell.

Was kannst Du tun?

Wie kannst Du nun also Sensorpate dazu beitragen?

Ein überblick vorhander Meßstellen des findest Du unter Pegel

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Intelligenter OpenSource Hochwasserschutz

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